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Hundefutter

Ernährung für Welpen was junge Hunde wirklich brauchen

Dein Welpe ist zwischen 3 und 12 Monaten alt – eine Phase in der mehr passiert als in jedem anderen Lebensabschnitt: Knochen wachsen, Muskeln formen sich, das Immunsystem lernt zu unterscheiden was harmlos ist und was nicht, und das Gehirn entwickelt sich in einem Tempo das danach nie wieder erreicht wird. Was Du in dieser Phase fütterst, hat Konsequenzen die bis ins Erwachsenenalter reichen. Dieser Ratgeber zeigt Dir – sachlich und belegbar – was Dein Welpe wirklich braucht.

Nicht sicher welches Futter zu Deinem Welpen passt?

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Warum Welpenfutter kein normales Hundefutter ist

Ein Welpe zwischen 2 und ca.12 Monaten ist kein kleiner erwachsener Hund. Sein Körper arbeitet in einem völlig anderen Modus: Er wächst täglich, sein Skelett ist noch nicht mineralisiert, sein Verdauungssystem ist empfindlicher als im Erwachsenenalter, und sein Immunsystem befindet sich mitten in einer kritischen Lernphase. Normales Erwachsenenfutter deckt diesen Bedarf nicht – nicht weil es schlecht ist, sondern weil es für einen anderen Körper formuliert ist.

Welpenfutter als Alleinfuttermittel muss laut FEDIAF-Richtlinien (dem europäischen Standard für Heimtierernährung) spezifische Mindestgehalte an Protein, Calcium, Phosphor, Omega-3-Fettsäuren und Mikronährstoffen erfüllen die über die Werte für Erwachsene hinausgehen. Ein Futter ohne den Zusatz „geeignet für Welpen" oder „für alle Lebensphasen" ist für Deinen Welpen schlicht nicht ausreichend deklariert.

Die wichtigste Grundregel: Füttere Deinen Welpen (2 und ca.12 Monate) ausschließlich mit einem Alleinfuttermittel das explizit für Welpen oder alle Lebensphasen ausgewiesen ist. Kein Erwachsenenfutter, auch nicht vorübergehend.

Der Energiebedarf eines Welpen – ganz anders als beim Erwachsenen

Welpen verbrauchen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht deutlich mehr Energie als ausgewachsene Hunde. Der Grund: Wachstum kostet Energie. Gleichzeitig ist der Magen eines Welpen kleiner – er kann nicht auf einmal viel fressen, braucht aber über den Tag verteilt genug. Das bedeutet: mehrere kleine Mahlzeiten, nicht eine große.

Als Faustregel gilt für die Fütterungshäufigkeit:

  • 3–5 Monate: 3–4 Mahlzeiten täglich
  • 5–8 Monate: 3 Mahlzeiten täglich
  • 8–12 Monate: 2–3 Mahlzeiten täglich

Die Energiedichte des Futters spielt beim Welpen eine besondere Rolle: zu wenig Energie hemmt das Wachstum, zu viel Energie führt zu überschnellem Wachstum – besonders bei großen Rassen ein Problem, weil das Skelett dann nicht mit dem Gewicht mithalten kann. Die Herstellerempfehlung auf der Verpackung ist Dein Ausgangspunkt, aber Du beobachtest immer den Körperzustand: Rippen leicht spürbar, aber nicht sichtbar, aktiv und verspielt ohne Apathie.

Große Rassen besonders beachten: Bei großen und sehr großen Rassen (über  30 kg Endgewicht) ist überschnelles Wachstum durch zu viel Energie ein bekanntes Risiko für Gelenkprobleme. Hier gilt: lieber etwas weniger als zu viel. Das Wachstum soll gleichmäßig verlaufen, nicht so schnell wie möglich.

Die wichtigsten Nährstoffe für Welpen

Die Wachstumsphase stellt spezifische Anforderungen an die Zusammensetzung des Futters. Diese Nährstoffe sind bei Welpen besonders kritisch:

Protein – mehr und hochwertiger als beim Erwachsenen

Welpen brauchen mehr Protein als erwachsene Hunde – für den Aufbau von Muskulatur, Organen, Enzymen und Antikörpern. Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern die biologische Wertigkeit: tierisches Protein liefert alle essentiellen Aminosäuren die der Hund nicht selbst herstellen kann. Ein klar deklariertes Fleischprotein ist einer unspezifischen Sammelbezeichnung wie „tierische Nebenerzeugnisse" deutlich vorzuziehen.

Calcium und Phosphor – im richtigen Verhältnis

Calcium ist für den Knochenaufbau unerlässlich. Aber: sowohl zu wenig als auch zu viel Calcium kann bei Welpen zu Skelettentwicklungsstörungen führen. Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor muss stimmen – ein gutes Welpenfutter als Alleinfuttermittel regelt das automatisch. Deshalb bitte keine zusätzlichen Calciumpräparate ohne tierärztliche Empfehlung geben.

DHA (Omega-3) – für Gehirn und Sehvermögen

DHA (Docosahexaensäure) ist eine Omega-3-Fettsäure die für die Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen in den ersten Lebensmonaten besonders wichtig ist. Fischöl oder Lachs als Zutaten im Welpenfutter sind eine natürliche Quelle. Studien zeigen, dass Welpen mit ausreichend DHA in der Ernährung bessere Ergebnisse bei Trainings- und Lernaufgaben erzielen.

Mikronährstoffe – vollständig deklariert

Vitamine D, E, A, Zink, Mangan und weitere Spurenelemente sind im Wachstum besonders relevant. Ein Alleinfuttermittel muss diese laut FEDIAF-Standard in ausreichender Menge enthalten und deklarieren. Wenn Du zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel gibst ohne tierärztlichen Rat, riskierst Du Überversorgung – gerade Vitamin D und Calcium können in zu hohen Mengen schaden.

Warum der Fleischanteil beim Welpen besonders zählt

Hunde sind Fleischfresser – ihr Verdauungssystem ist auf tierisches Protein ausgelegt. Beim Welpen gilt das noch stärker, weil der erhöhte Proteinbedarf des Wachstums am effizientesten über tierisches Fleisch gedeckt wird. Pflanzliche Proteinquellen liefern zwar Eiweiß, aber nicht dasselbe Aminosäureprofil.

Beim Fleischanteil gibt es etwas zu beachten: Ein Futter mit „70% Frischfleisch" kann weniger verwertbares Protein enthalten als eines mit „40% Trockenprotein" – weil Frischfleisch zu ca. 75% aus Wasser besteht. Was zählt ist der Proteingehalt in der Trockensubstanz, nicht allein der Prozentsatz auf der Verpackung.

Was NANDOO Welpenfutter liefert: 60% Fleisch- und Fischanteil aus klar deklarierten Quellen – Huhn, Truthahn und Lachs. Kein Sammelbegriff, keine versteckten Quellen. Der analytische Rohproteingehalt ist auf der Verpackung ausgewiesen und erlaubt Dir einen echten Vergleich.

Futtermenge beim Welpen: Wie viel ist richtig?

Die Herstellerangabe auf der Verpackung ist ein Richtwert – Dein wichtigster Kontrollpunkt ist der Körperzustand Deines Welpen. Welpen sollten weder sichtbar abgemagert noch deutlich übergewichtig sein. Die Rippen sollten leicht spürbar, aber nicht sichtbar sein.

Wichtig: Die empfohlene Tagesmenge auf der Verpackung bezieht sich immer auf das erwartete Endgewicht deines Hundes, nicht auf das aktuelle Gewicht – das unterscheidet Welpenfutter von Erwachsenenfutter. Lies die Tabelle sorgfältig.

Trainingsbelohnungen und Leckerlis gehören zur Tagesration dazu. Wenn Dein Welpe im Training viele Leckerlis bekommt, reduziere die Hauptfuttermenge entsprechend. Gerade in der intensiven Prägephase zwischen 3 und 6 Monaten kann die Belohnungsmenge schnell unterschätzt werden.

Tipp für die Praxis: Wiege Deinen Welpen alle 2 Wochen. Ein gleichmäßiger Gewichtsanstieg ohne plötzliche Sprünge ist das Ziel – nicht möglichst schnelles Wachstum. Passe die Futtermenge an wenn der Welpe deutlich zu- oder abnimmt, und warte nach jeder Anpassung mindestens 10–14 Tage bevor Du erneut korrigierst.

Wie viele Proteinquellen braucht ein Welpe – und warum das für sein ganzes Leben wichtig ist

Das ist eine der wichtigsten Fragen rund um Welpenfütterung – und die Antwort ist wissenschaftlich fundierter als die meisten Hundehalter ahnen.

Orale Toleranz: Wie das Immunsystem des Welpen lernt

Das Immunsystem eines Welpen muss in den ersten Lebensmonaten lernen, was harmlos ist. Futterproteine sind harmlos – aber das weiß das Immunsystem nicht von Geburt an. Es lernt es durch wiederholten, regelmäßigen Kontakt. Dieser Mechanismus heißt in der Immunologie orale Toleranz.

Eine peer-reviewed Studie im Journal of Allergy and Clinical Immunology (Marsella et al. 2003) belegte diesen Mechanismus direkt an allergieanfälligen Beagle-Welpen: Welpen die über 28 Tage regelmäßig ein bestimmtes Protein über das Futter aufnahmen, entwickelten im späteren Leben signifikant schwächere allergische Reaktionen auf genau dieses Protein – messbar an reduzierten IgE-Werten und erhöhten immunregulatorischen Markern (IL-10 und TGF-β). Die Schlussfolgerung: frühzeitige regelmäßige Exposition baut aktiven Schutz auf.

Was das bedeutet: Ein Protein das Dein Welpe in den ersten Lebensmonaten regelmäßig frisst, wird vom Immunsystem als harmlos abgespeichert. Ein Protein das er nie oder kaum kennenlernt, bleibt „unbekannt" – und könnte im späteren Leben als Allergenauslöser fungieren, wenn das Immunsystem es zum ersten Mal begegnet.

Warum 2–3 Proteinquellen im Welpenfutter der sinnvolle Mittelweg sind

Daraus folgt: Je mehr verschiedene Proteinquellen ein Welpe frühzeitig und regelmäßig kennenlernt, desto breiter ist der Schutz. Ein Welpenfutter mit 2–3 klar deklarierten Proteinquellen ermöglicht dem Immunsystem gleichzeitig Toleranz gegenüber mehreren Proteinen aufzubauen – ohne es zu überfordern.

Denn hier liegt die wichtige Grenze: Orale Toleranz entsteht durch regelmäßigen, wiederholten Kontakt über einen längeren Zeitraum – nicht durch einmaliges Kennenlernen. Ein Welpe der täglich eine andere Fleischsorte bekommt, gibt dem Immunsystem keine Zeit sich zu stabilisieren. Fachärzte der Tierklinik Ismaning warnen ausdrücklich: zu viele verschiedene Proteinquellen gleichzeitig, zu schnell wechselnd, können bei genetisch prädisponierten Welpen die Sensibilisierung eher fördern als verhindern.

Der sinnvolle Weg ist daher: 2–3 feste, klar deklarierte Proteinquellen täglich im Hauptfutter – stabil über Wochen. Dazu bei Bedarf eine weitere Proteinquelle über Leckerlis schrittweise einführen und beobachten.

Warum NANDOO Welpenfutter mit Huhn, Truthahn und Lachs das umsetzt

NANDOO Welpenfutter enthält genau drei klar deklarierte Proteinquellen: Huhn, Truthahn und Lachs. Kein Sammelbegriff, keine versteckten Quellen:

  • Drei statt einer – das Immunsystem lernt drei Proteine als harmlos kennen, täglich und regelmäßig. Aktive Toleranzbildung für drei verschiedene Quellen gleichzeitig.
  • Drei statt zehn – keine Überflutung, keine unkontrollierte Vielfalt. Das Immunsystem bekommt Zeit und Wiederholung um echte Toleranz aufzubauen.
  • Huhn und Truthahn als Geflügelproteine – die am häufigsten verwendeten Fleischquellen in Hunde- und Katzenfutter. Frühe Toleranz gegenüber Geflügel ist einer der wertvollsten Schutzfaktoren für das spätere Hundeleben.
  • Lachs als Fischprotein – eine separate Proteingruppe, selten als Allergenauslöser. Liefert gleichzeitig DHA für Gehirn- und Sehentwicklung.
  • 60% Fleisch- und Fischanteil – genug Protein für täglichen intensiven Kontakt mit allen drei Quellen. Das Immunsystem bekommt bei jeder Mahlzeit das Signal: diese drei Proteine sind sicher.

Am Ende des ersten Lebensjahres: Ein Welpe der ein Jahr lang NANDOO Welpenfutter bekommen hat, kennt Hühnchen, Truthahn und Lachs als harmlos. Alle drei. Täglich. Mit 60% Fleischanteil. Das ist kein Marketing – das ist orale Toleranz in der Praxis, gestützt auf peer-reviewed Immunologie.

Getreidefrei beim Welpen: sinnvoll oder nicht?

Getreidefrei bedeutet, dass kein Weizen, Mais oder Gerste enthalten ist. Für Welpen ohne bekannte Unverträglichkeiten ist getreidefrei keine Notwendigkeit – aber auch kein Nachteil. Der eigentliche Vorteil liegt woanders: getreidefreie Rezepturen setzen häufig auf verdaulichere Kohlenhydratquellen wie Süßkartoffel oder Kartoffel, die für den noch empfindlichen Welpen-Darm schonender sein können.

Was Du beim getreidfreien Welpenfutter beachten solltest: Es muss trotzdem ein vollständiges Alleinfuttermittel sein. Getreidefrei sagt nichts über die Vollständigkeit der Nährstoffversorgung aus. Prüfe immer die FEDIAF-Konformität auf der Verpackung.

NANDOO Welpenfutter ist getreidefrei – und trotzdem ein vollständiges Alleinfuttermittel mit getreidfreier Kohlenhydratquelle. Kein Weizen, kein Mais, keine Kompromisse beim Nährstoffprofil.

Hydrolysiertes Protein im Welpenfutter – was Du wissen musst

Manche Tierärzte empfehlen bei Welpen mit Hautsymptomen oder Verdauungsproblemen hydrolysiertes Futter. Hier ist wichtig, den Mechanismus zu verstehen – denn gerade bei Welpen gibt es einen spezifischen Nachteil der oft nicht erklärt wird.

Was hydrolysiertes Protein ist – einfach erklärt

Bei hydrolysiertem Futter werden die Proteine industriell vorverdaut – in winzige Bruchstücke zerlegt die das Immunsystem nicht mehr als Protein erkennt. Das soll allergische Reaktionen verhindern. Das Immunsystem wird überlistet, nicht geheilt.

Das Problem beim Welpen: Orale Toleranz kann nicht entstehen

Wenn das Immunsystem des Welpen die Proteine im Futter nicht mehr erkennt – weil sie zu klein zerlegt sind – kann es auch keine Toleranz gegenüber diesen Proteinen aufbauen. Der Mechanismus der orale Toleranz erst möglich macht – Erkennung des Proteins als harmlos – wird durch Hydrolyse genau ausgehebelt.

Was das bedeutet: Ein Welpe der ausschließlich hydrolysiertes Futter bekommt, lernt in dieser kritischen Phase keine einzige Proteinquelle als harmlos kennen. Er verlässt die Welpentphase mit einem Immunsystem das gegenüber Futterproteinen keine Toleranz aufgebaut hat – und ist damit im Erwachsenenalter potenziell anfälliger für Futtermittelallergien, nicht weniger.

Die Forschungslage: Klinische Studien zeigen zudem Misserfolgsraten von 20–50% bei hydrolysiertem Futter (Bizikova & Olivry 2016) und eine T-Lymphozyten-Aktivierung bei 24–39% der getesteten allergischen Hunde trotz Hydrolyse (Masuda et al. 2020). Hydrolysiertes Futter ist ein kurzfristiges diagnostisches Instrument – kein Dauerfutter und erst recht kein Welpenfutter für gesunde Hunde.

Wenn Dein Welpe unter einer ärztlich bestätigten schweren Nahrungsmittelallergie oder IBD leidet, ist die Rücksprache mit dem Tierarzt selbstverständlich der erste Schritt. Für gesunde Welpen gilt: echte Proteine in klar deklarierten, kontrollierten Mengen sind die wissenschaftlich sinnvollere Grundlage.

Futterumstellung beim Welpen: So geht es richtig

Ob Du Deinen Welpen von der Züchterration auf ein neues Futter umstellst oder später das Futter wechselst – der Darm braucht Zeit. Gerade bei Welpen ist die Darmflora noch im Aufbau und reagiert empfindlicher auf plötzliche Veränderungen als beim erwachsenen Hund.

Die bewährte Umstellungsroutine:

  • Tag 1–3: 75% altes Futter, 25% neues Futter
  • Tag 4–6: 50% / 50%
  • Tag 7–9: 25% altes Futter, 75% neues Futter
  • Ab Tag 10: 100% neues Futter

Bei einem empfindlichen Welpen verlangsamst Du diesen Prozess – bis zu 3–4 Wochen sind normal. Wenn der Welpe in der Umstellungsphase weichen Kot oder Durchfall bekommt, reduziere den Anteil des neuen Futters für 2–3 Tage und steige dann langsamer auf.

Wichtig: Halte während der Umstellung Leckerlis und Kauartikel konstant – am besten unverändert. Wenn Du gleichzeitig Futter und Belohnungen wechselst, weißt Du nicht was die Ursache einer Reaktion ist.

Diese Signale zeigt Dir Dein Welpe wenn etwas nicht passt

Dein Welpe kann nicht sprechen – aber er zeigt Dir durch sein Verhalten und seinen Körper ob das Futter passt. Diese Signale solltest Du im Blick haben:

  • Kot: Fester, geformter Kot ist ein gutes Zeichen. Anhaltend weicher Kot, Durchfall oder sehr häufiger Absatz über mehrere Tage ist ein Hinweis dass etwas nicht stimmt – entweder die Futtermenge, die Zusammensetzung oder die Umstellung war zu schnell.
  • Haut und Fell: Juckreiz, Rötungen, Schuppenbildung oder ein stumpfes Fell können auf eine Unverträglichkeit hinweisen – aber auch auf andere Ursachen wie Parasiten oder Umweltallergene. Ändere nicht sofort das Futter, ohne andere Ursachen ausgeschlossen zu haben.
  • Energie und Verspielheit: Ein gesunder Welpe zwischen 3 und 12 Monaten hat viel Energie und ist verspielt. Anhaltende Apathie oder sehr wenig Aktivität ist ein Signal für den Tierarzt – nicht nur eine Futtersache.
  • Wachstum: Gleichmäßiges Wachstum ist das Ziel. Weder stagnieren noch plötzliche Wachstumsschübe sind ideal. Wiege alle 2 Wochen und vergleiche mit Rassewachstumskurven.
  • Hunger nach dem Fressen: Ein Welpe der nach dem Fressen immer noch intensiv sucht oder sehr unruhig ist, bekommt möglicherweise zu wenig Energie. Erhöhe die Menge schrittweise und beobachte.

Die häufigsten Fehler bei der Welpenfütterung

  • Erwachsenenfutter geben: Kein Erwachsenenfutter für Welpen – auch nicht vorübergehend oder „weil es gerade da ist". Die Nährstoffprofile sind nicht austauschbar.
  • Zu viel füttern: Gerade bei großen Rassen führt übermäßige Energiezufuhr zu überschnellem Wachstum mit Gelenkschäden. Die Herstellerangabe ist ein Maximalwert, nicht ein Mindestziel.
  • Leckerlis nicht einrechnen: Im Training kommen schnell große Leckerlimengen zusammen. Das geht auf Kosten der Hauptfuttermenge – oder führt zur Überversorgung. Immer als Teil der Tagesration denken.
  • Ständig wechseln: Jeder Futterwechsel belastet den Welpen-Darm und verhindert dass das Immunsystem stabile Toleranz aufbaut. Wechsel das Futter nicht bei jedem weichen Kot – beobachte mindestens 10–14 Tage.
  • Calciumpräparate dazugeben: Bei einem vollständigen Alleinfuttermittel ist kein zusätzliches Calcium nötig – und zu viel Calcium ist bei Welpen großer Rassen nachweislich schädlich für die Skelettentwicklung.
  • Tisch- und Familienreste: Salz, Zwiebeln, Knoblauch, Trauben, Schokolade und viele andere menschliche Lebensmittel sind für Hunde giftig. Auch harmlos wirkende Extras stören die Verdauung und verfälschen den Körperzustand.

NANDOO Welpenfutter – unsere Empfehlung

NANDOO Welpenfutter vereint die wichtigsten Anforderungen der Wachstumsphase in einer Rezeptur: hoher Fleischanteil aus klar deklarierten Quellen, getreidefrei, drei Proteinquellen für aktiven Toleranzaufbau, DHA aus Lachs für Gehirn- und Sehentwicklung, und als vollständiges Alleinfuttermittel nach FEDIAF-Standard formuliert.

Huhn, Truthahn & Lachs (60%) – für mittelgroße und große Rassen

60% Fleisch- und Fischanteil aus Huhn, Truthahn und Lachs. Getreidefrei, ohne künstliche Zusätze. Das Immunsystem lernt alle drei Proteinquellen täglich als harmlos kennen – Geflügelprotein und Fischprotein in einer Ration. Ab ca. 21,90€.

Pute & Ente mit Gartenkräutern (60%) – für kleine Rassen

60% Geflügelanteil aus Pute und Ente, kleinere Brocken-Größe angepasst an kleine Kiefer. Getreidefrei, mit Gartenkräutern. Ab ca. 18,90€.

Welche Sorte passt zu Deinem Welpen?

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FAQ: Häufige Fragen zur Welpenfütterung

Ab wann darf ich meinen Welpen mit Trockenfutter füttern?

Ab ca. 6–8 Wochen können Welpen Trockenfutter fressen – bei Bedarf leicht angefeuchtet um die Aufnahme zu erleichtern. Ab 3 Monaten ist normales Trockenfutter für Welpen problemlos möglich. Wichtig: immer Welpenfutter, nicht Erwachsenenfutter.

Wie lange braucht mein Welpe Welpenfutter?

Das hängt von der Rasse ab. Kleine Rassen (unter 10 kg Endgewicht) sind mit ca. 10 Monaten ausgewachsen und können auf Erwachsenenfutter wechseln. Mittelgroße Rassen ab ca. 12 Monaten, große Rassen ab ca. 15–18 Monaten, Riesenrassen teilweise erst ab 24 Monaten. Im Zweifel: lieber etwas länger Welpenfutter als zu früh wechseln.

Mein Welpe frisst nicht – was tun?

Wenn ein Welpe eine Mahlzeit auslässt ist das nicht sofort besorgniserregend. Wenn er aber über mehrere Mahlzeiten oder mehr als einen Tag kaum oder nichts frisst, dabei apathisch wirkt oder andere Symptome zeigt, ist der Tierarzt gefragt. Futterwechsel erst nach Abklärung anderer Ursachen.

Wie viele Leckerlis darf mein Welpe im Training bekommen?

Als Richtwert: Leckerlis und Belohnungen sollten nicht mehr als 10% der täglichen Gesamtkalorien ausmachen. Nutze kleine Stücke – ein Leckerli kann problemlos geviertelt werden. Rechne die Menge von der Hauptfutterportion ab.

Soll ich meinem Welpen Nass- oder Trockenfutter geben?

Beides ist möglich, beides hat Vor- und Nachteile. Trockenfutter ist praktischer zu portionieren und gut für die Zahnpflege durch mechanischen Abrieb. Nassfutter hat höheren Feuchtigkeitsgehalt und wird von vielen Welpen gerne gefressen. Eine Kombination funktioniert – aber dann die Energiedichte beider Futtersorten einrechnen um Überversorgung zu vermeiden.

Kann ich meinem Welpen Rohfleisch (BARF) geben?

BARF (biologisch artgerechtes Rohfutter) ist für Welpen möglich, aber deutlich anspruchsvoller als Fertigfutter: Die Nährstoffzusammensetzung muss sehr sorgfältig geplant werden – Fehler in Calcium/Phosphor-Verhältnis oder DHA-Versorgung können die Skelettentwicklung dauerhaft schädigen. Ohne tierärztliche oder ernährungsberaterische Begleitung ist BARF für Welpen nicht empfehlenswert.

Was tun wenn mein Welpe Durchfall bekommt?

Kurzfristiger Durchfall bei Welpen (1–2 Tage) ist häufig und meist harmlos – Stress, zu schnelle Futterumstellung oder ein unbekannter Happen können der Auslöser sein. Biete ausreichend Wasser an, füttere etwas weniger. Wenn der Durchfall länger als 2 Tage anhält, Blut enthält oder der Welpe apathisch und appetitlos ist: sofort zum Tierarzt.

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