Rohstoff-Lexikon

Amaranth im Hundefutter

Amaranth taucht auf Zutatenlisten oft unter den Getreidesorten auf, ist aber gar kein Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide. Für Hunde, deren Futter bewusst getreidefrei zusammengestellt ist, macht dieser feine Unterschied durchaus etwas aus. Gerade in getreidefreien Rezepturen spielt er deshalb eine besondere Rolle als sanfte Kohlenhydratquelle. Wir erklären, was Amaranth eigentlich ist, warum er für Hunde interessant sein kann und wo Du ihn bei NANDOO findest.

Was ist Amaranth?

Amaranth ist botanisch kein Süßgras und damit kein echtes Getreide, sondern gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die kleinen, kornartigen Samen werden ähnlich verarbeitet wie klassisches Getreide, weshalb Amaranth umgangssprachlich als Pseudogetreide bezeichnet wird. Für Hundefutter wird er meist fein vermahlen oder gepufft eingesetzt und lässt sich dadurch unkompliziert in die Rezeptur einbinden.

Weil Amaranth von Natur aus glutenfrei ist, wird er häufig gezielt in Rezepturen für getreidefreies oder glutenarmes Trockenfutter eingesetzt. Das macht ihn zu einer Alternative für Hunde, deren Futter ohne klassisches Getreide auskommen soll. In der menschlichen Ernährung ist Amaranth schon lange bekannt, in der Hundeernährung hat er sich erst in den letzten Jahren als Rohstoff etabliert.

Warum Amaranth für Hunde?

Amaranth bringt neben Kohlenhydraten auch pflanzliches Eiweiß, Eisen, Magnesium und Ballaststoffe mit. Diese Kombination macht ihn zu einer runden Ergänzung in getreidefreien Rezepturen, in denen die Energie sonst überwiegend aus anderen Quellen stammen müsste. Die enthaltenen Ballaststoffe sind außerdem Teil einer ausgewogenen Verdauung, indem sie zu einer geregelten Darmpassage beitragen.

Im Vergleich zu klassischem Getreide gilt Amaranth als bekömmlich und wird von vielen Hunden gut vertragen, gerade solchen, die auf klassisches Weizen oder Mais sensibel reagieren. In Kombination mit tierischem Eiweiß ergänzt er die Rezeptur, ohne sie zu dominieren, und bleibt dabei ein pflanzlicher Nebendarsteller im Napf.

Gut zu wissen: Getreidefrei bedeutet nicht automatisch kohlenhydratfrei. Amaranth enthält weiterhin Kohlenhydrate, nur eben ohne die Bestandteile klassischen Getreides. Wenn Dein Hund eine kohlenhydratarme Ernährung braucht, lohnt sich immer ein Blick auf die komplette Zutatenliste.

Amaranth bei NANDOO

Bei NANDOO setzen wir Amaranth gezielt in ausgewählten Trockenfutter-Rezepturen ein, dort, wo eine sanfte, getreidefreie Kohlenhydratquelle gefragt ist. Offen deklariert, damit Du genau nachvollziehen kannst, was neben dem Fleisch noch im Napf landet und in welchem Verhältnis die Zutaten zueinander stehen. Eine Übersicht unserer Trockenfutter-Rezepturen findest Du in unserer Kategorie Trockenfutter.

Amaranth zeigt, dass gute Kohlenhydratquellen nicht immer Getreide sein müssen. Weitere Rohstoffe und ihre Bedeutung für die Hundeernährung findest Du in unserem Rohstoff-Lexikon.

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Häufige Fragen zu Amaranth im Hundefutter

Ist Amaranth glutenfrei?

Ja, Amaranth ist ein Pseudogetreide und enthält kein Gluten. Deshalb eignet er sich gut für Hunde, die auf klassisches Getreide empfindlich reagieren.

Warum wird Amaranth statt Getreide verwendet?

Amaranth liefert wertvolle Nährstoffe und Ballaststoffe, ohne die Eiweiße zu enthalten, die bei manchen Hunden Unverträglichkeiten auslösen können. Er wird deshalb gerne als glutenfreie Alternative zu Weizen oder Mais eingesetzt.

Ist Amaranth gut verträglich für Hunde?

In der Regel wird Amaranth von Hunden gut vertragen, wenn er ausreichend gegart ist. Rohe Körner sind für den Hundemagen schwer verdaulich, im Fertigfutter wird das bereits berücksichtigt.

Wie viel Amaranth darf im Hundefutter enthalten sein?

Amaranth wird meist nur als ein Bestandteil unter mehreren Kohlenhydratquellen eingesetzt, nicht als Hauptzutat. Details zur Zusammensetzung findest Du in unserem Rohstoff-Ratgeber.

Amaranth vs. Kartoffel: was ist besser?

Beides sind gut verträgliche Kohlenhydratquellen, Amaranth punktet zusätzlich mit einem höheren Eiweiß- und Mineralstoffgehalt. Ähnlich nährstoffreich ist auch Süßkartoffel, die oft als Alternative eingesetzt wird.