Rohstoff-Lexikon

Süßkartoffel im Hundefutter

Süßkartoffel gehört zu den Rohstoffen, die aus getreidefreiem Hundefutter kaum wegzudenken sind, gerade in Rezepturen, die ganz bewusst ohne Weizen oder Mais auskommen. Als milde Kohlenhydratquelle hat sie sich in den letzten Jahren als beliebte Alternative zu klassischem Getreide etabliert. Wir erklären, was Süßkartoffel als Rohstoff ausmacht, warum sie für Hunde interessant sein kann und wie NANDOO sie einsetzt.

Was ist Süßkartoffel?

Die Süßkartoffel ist botanisch mit der klassischen Kartoffel gar nicht verwandt, sondern gehört zur Familie der Windengewächse. Für Hundefutter wird sie geschält, getrocknet und meist zu Flocken oder Mehl verarbeitet, das anschließend in die Rezeptur eingearbeitet wird. Anders als Getreide enthält sie von Natur aus kein Gluten, was sie für glutensensible Ernährungskonzepte interessant macht.

Optisch und geschmacklich erinnert die Süßkartoffel an die klassische Kartoffel, unterscheidet sich aber in ihrer Nährstoffzusammensetzung deutlich, unter anderem durch einen höheren Gehalt an Beta-Carotin, dem Farbstoff, der ihr die orange Farbe verleiht. In der Tiernahrung hat sie sich vor allem parallel zum Trend hin zu getreidefreiem Futter durchgesetzt.

Warum Süßkartoffel für Hunde?

Süßkartoffel gilt als gut verträgliche Kohlenhydratquelle und wird von den meisten Hunden problemlos vertragen, auch von solchen, die auf klassisches Getreide empfindlich reagieren. Ihre Kohlenhydrate werden vergleichsweise langsam verdaut, wodurch die Energie über einen längeren Zeitraum bereitsteht statt in kurzen Spitzen. Für aktive Hunde mit regelmäßigem Bewegungspensum kann das ein praktischer Nebeneffekt sein.

Daneben bringt sie Ballaststoffe mit, die zu einer geregelten Verdauung beitragen, sowie Beta-Carotin, das der Körper Deines Hundes in Vitamin A umwandeln kann. Genau diese Kombination macht die Süßkartoffel zu einem festen Bestandteil vieler getreidefreier Rezepturen, gerade in Kombination mit hochwertigem Fleisch als Hauptzutat.

Gut zu wissen: Süßkartoffel ist zwar milder als klassisches Getreide, trotzdem bleibt sie eine Kohlenhydratquelle. Bei stark übergewichtigen Hunden oder speziellen Diätvorgaben solltest Du die Menge im Blick behalten und im Zweifel Rücksprache mit Deiner Tierärztin oder Deinem Tierarzt halten.

Süßkartoffel bei NANDOO

Bei NANDOO ist Süßkartoffel Bestandteil mehrerer getreidefreier Trockenfutter-Rezepturen, dort eingesetzt als milde, gut verträgliche Energiequelle. Offen deklariert, damit Du genau weißt, welchen Anteil sie in der jeweiligen Rezeptur hat. Eine Übersicht unserer Trockenfutter-Rezepturen findest Du in unserer Kategorie Trockenfutter.

Süßkartoffel zeigt, wie eine einzelne pflanzliche Zutat gleich mehrere Aufgaben in einer Rezeptur übernehmen kann, von der Energieversorgung bis zur Bekömmlichkeit. Weitere Rohstoffe und ihre Bedeutung für die Hundeernährung findest Du in unserem Rohstoff-Lexikon.

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Häufige Fragen zu Süßkartoffel im Hundefutter

Dürfen Hunde Süßkartoffeln essen?

Ja, gegarte Süßkartoffeln sind für Hunde gut verträglich und eine beliebte Kohlenhydratquelle im Hundefutter. Sie liefern Ballaststoffe und werden meist auch von empfindlichen Hunden gut vertragen.

Roh oder gekocht: wie sollten Süßkartoffeln gefüttert werden?

Süßkartoffeln sollten immer gegart gefüttert werden, roh sind sie für Hunde schwer verdaulich und können Magenprobleme verursachen. Im Fertigfutter ist dieser Verarbeitungsschritt bereits enthalten.

Sind Süßkartoffeln gut bei Durchfall?

Süßkartoffeln gelten wegen ihres Ballaststoffgehalts als bekömmlich, sie ersetzen aber keine tierärztliche Abklärung bei anhaltendem Durchfall. Ähnlich mild und ballaststoffreich ist auch Kürbis.

Enthalten Süßkartoffeln viel Zucker?

Süßkartoffeln enthalten natürlichen Zucker, dieser wird jedoch langsam verstoffwechselt und wirkt sich in normalen Futtermengen nicht negativ auf Deinen Hund aus. Bei übergewichtigen Hunden lohnt trotzdem ein Blick auf die Gesamtration.

Süßkartoffel vs Kartoffel im Hundefutter?

Süßkartoffeln enthalten mehr Ballaststoffe, Beta-Carotin und Mineralstoffe als klassische Kartoffeln und sind zudem glutenfrei. Mehr zum Vergleich verschiedener Kohlenhydratquellen findest Du im Rohstoff-Ratgeber.